Vor dem Ausbaubeginn der erste Schaden

 

Nun, das ist ja eine schöne Überraschung! Bevor wir mit unserem großen Umbauprojekt „LKW zum Wohnmobil“ überhaupt richtig loslegen konnten, gab es bereits einen ersten „Zwischenfall“ – und zwar noch bevor wir den ersten Schraubenschlüssel in die Hand nahmen. Es geht um einen Schaden am Fahrzeug, der uns eigentlich gar nicht in den Plan gekommen ist. Aber wie das Leben so spielt: Wenn es läuft, dann läuft es eben auch richtig schief. Oder so ähnlich.

 

(C) Ernst und Meike Wagner (C) Ernst und Meike Wagner

 

Jetzt kommt der Teil der Geschichte, der einem echten Schrauberherz ziemlich auf die Nerven geht: der Gutachter. Der hat sich jetzt ganze drei Wochen Zeit genommen, um zu uns zu kommen. Warum? Man kann nur mutmaßen. Vielleicht ist er in einem parallel zum Gutachten existierenden Zeitloch gefangen, wer weiß das schon. Jedenfalls haben wir uns inzwischen so gut mit der Verzögerung abgefunden, dass wir den Schaden einfach mal „mitnehmen“ – so wie ein Ticket zu einer langen Wartezeit in der Warteschleife eines Callcenters.

Aber: Gute Nachrichten! Diese Woche wird das Ganze endlich angegangen. Und ja, es muss vor dem Ausbau repariert werden. Wenn wir uns also irgendwann das erste Mal daran machen, das rostige Ungetüm in ein fahrbares Heim zu verwandeln, werden wir wissen, dass der Startschuss nicht nur der erste Schlag der Bohrmaschine ist, sondern auch der erste Handgriff an einem so hochkomplexen Ding wie einem Versicherungsfall.

 

Dann gibt es da noch die Sache mit der Hallennutzung. Da müssen wir noch klären, ob wir für den Ausbau wirklich die Halle nutzen dürfen oder ob es auch eine Garage tut, die so eng ist, dass wir fast schon ein paar Quetschübungen machen müssen, nur um den Raum zu betreten.

Gibt also einiges zu erledigen.

Fortsetzung folgt…

 

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