
Der Einbau der Heizung war ein weiterer großer Schritt beim Ausbau unseres LKW-Kofferaufbaus. Verbaut haben wir zwei Planar 2D Dieselheizungen, ein System, zu dem es im Internet unzählige Erfahrungsberichte, Anleitungen und YouTube-Videos gibt. Rein handwerklich war der Einbau deshalb kein großes Problem. Die eigentliche Herausforderung lag ganz klar in der Planung.
Schon früh war klar: Die Heizungen müssen zentral, gut erreichbar und servicefreundlich verbaut werden. Gleichzeitig sollten sie möglichst weg von den unter dem Koffer verlaufenden Traversen sitzen, und saubere und kurze Leitungswege ermöglichen. Auch die Nähe zur Wassertherme spielte eine große Rolle, ebenso die Frage, wie sich ein redundantes Heizsystem sinnvoll realisieren lässt. All diese Punkte – und viele weitere – flossen in die Positionsbestimmung ein.
Hinzu kamen klassische Detailfragen, die man erst beim genauen Durchdenken entdeckt:
Wie lang dürfen die Leitungsstrecken von der Magnetpumpe zur Heizung sein? Reichen die mitgelieferten Kabel oder müssen sie verlängert werden? Wo verlaufen Diesel-, Strom- und Warmluftleitungen, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen? Genau diese Überlegungen haben am meisten Zeit gekostet.
Die Heizungen selbst haben wir leicht erhöht auf einem Rahmen montiert. So sind sie bei einem möglichen Wassereinbruch besser geschützt. Gleichzeitig war uns wichtig, dass jede Heizung jederzeit wieder demontiert werden kann, um Wartung oder Reparaturen problemlos durchführen zu können. Nichts ist ärgerlicher, als ein Bauteil, das man im Ernstfall nicht mehr ausgebaut bekommt.
Ein weiteres großes Thema war die Erwärmung des Wassers. Wie wird die Warmluft sinnvoll zur Therme geführt? Welche Wege nimmt die Heißluftverrohrung, damit sie platzsparend, aber effizient arbeitet – und dabei das Wasser erhitzt, ohne es zum Kochen zu bringen? Auch hier zeigte sich: Nicht der Einbau selbst, sondern das vorherige Durchdenken aller Szenarien kostet Zeit.
Am Ende war der eigentliche Einbau der Heizungen eine reine handwerkliche Arbeit und entsprechend schnell erledigt. Eine eigene Herausforderung blieb jedoch das saubere Verlegen der Kabel. Dank guter Vorbereitung und klarer Struktur ließ sich aber auch das zügig umsetzen.