Kategorie: Kleiderschrank

Einbau des Kleiderschranks – Das Finale

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(C) Ernst und Meike Wagner

 

 

Da wir die Bayernluft ungewöhnlich verbauen (ja, wir lieben Herausforderungen), mussten wir das Ansaugrohr mit Amaflex dämmen, damit sich bei der hohen Luftfeuchte nicht sofort Kondenswasser bildet. Der Taupunkt sollte so weit wie möglich im Rohrwandbereich sein – physikalisch sinnvoll, emotional eher dramatisch. Also Dämmung unter den Zwischenboden, dann Rohrverbindungen im Schrankinneren. Hätte ein Physik-Professor gehofft, es wäre elegant. Wir nennen es: funktional mit B-Note.

(C) Ernst und Meike Wagner   (C) Ernst und Meike Wagner    (C) Ernst und Meike Wagner

Endlich durften die IKEA-Körbe rein! – Hurra! Doch Stop. Die Sichtwand, die dem Schrank „ein Gesicht geben sollte“, hatte sich leicht verzogen (ständiges Stehen war wohl zu viel für ihren selbstbewussten Charakter).

Also standen wir wieder vor Ungenauigkeiten beim Verschrauben. Zwei Schrauben fanden ihren vorgesehenen Platz nicht. Eine davon hat beim Versuch des Wiederanschraubens sogar die Einschraubmutter mit herausgezogen. Herzlichen Glückwunsch, liebe Physik – wir sehen uns wieder beim nächsten Projekt.

(C) Ernst und Meike Wagner

Der vorletzte Schritt: Die Bayernluft endgültig wasserdicht und dämmtechnisch abgeschlossen. Rohre fixieren, damit sie während der Fahrt nicht anfangen zu tanzen.

Was noch fehlt, um diesen Kleiderschrank zur Legende zu machen:

  • Ein Boden oberhalb des IKEA-Korbsystems,

  • die Türen,

  • eine Kleiderstange,

  • und natürlich der Anschluss der Elektrik.

Aber hey: Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut – und wir haben immerhin den Schraubenzieher wieder gefunden. 😄

Beginn – Einbau des Kleiderschranks

(C) Ernst und Meike Wagner

 

 

Wenn du dachtest, einen Kleiderschrank in einen LKW zu bauen sei ungefähr so kompliziert wie ein IKEA-BILLY ohne Anleitung… dann herzlichen Glückwunsch, du liegst richtig. Willkommen zu einem weiteren Kapitel unseres unperfekten Perfektionismus – diesmal mit Aluminium, IKEA und der Bayernluft, die uns ständig in die Quere kommt.

Schon ganz früh, bevor Woodies und Schraubenliebe uns als Paar verband, wussten wir: Ein Schrank soll rein. Und zwar einer, der am Ende nicht aussieht, als hätte ihn ein Betrunkener konzipiert. 😉

Alles begann mit einem Rahmen aus Aluprofilen. Nicht irgendein Rahmen. Ein Rahmen, der perfekte Maße haben sollte. Also haben wir ihn gebaut, wieder angepasst, wieder verworfen, und wieder neu angepasst. Klingt nach Perfektion? – War es nicht. Aber immerhin mussten wir erstmal den Zwischenboden und die Lüftungsrohre der Bayernluft verbauen, die natürlich abhängig von der späteren Position des Schrankes sind. Und ohne IKEA-Korbsystem? Vergiss es. Das musste vorher drin sein, sonst hätte nix gepasst. – So ähnlich hatten wir es mit der Küche bereits praktiziert.

(C) Ernst und Meike Wagner (C) Ernst und Meike Wagner

Mit dem Rahmen in ungefähren Maßen von: „Sollte ungefähr passen“ gingen wir zur Holzwand über. Schraubzwingen dran, erstmal mit 3 mm Löchern vorbohren (so wie wir es bereits mit unseren Bettkasten geübt hatten) – damit man später auch schön gerade bohren kann, dachten wir. Und dann: sägen. Natürlich mit etwa 2 cm Überhang – weil wir bei allem Optimismus nie vergessen, ein bisschen Chaos mit einzubauen.

(C) Ernst und Meike Wagner

In einem besonders brillanten Moment hatten wir die glorreiche Idee, die Schranktür in den Schrank verschwinden zu lassen.
Spoiler: war keine gute Idee. 🤦‍♂️

Mit auf 5 mm aufgebohrten Löchern und Senkkopf-Fräskunst war das Aluprofil endlich bereit für Schrauben, die wir mit Einschraubmuttern so platzierten, dass von außen wirklich nichts zu sehen ist. – Wenn man denn richtige Einschraubmuttern in einem 11 mm Brett findet, ohne dass sie wieder rausschauen. Kleiner Tipp: Viel Kaffee hilft. Und Gelassenheit. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

 (C) Ernst und Meike Wagner

Nachdem das Gestell 20-mal an- und abgebaut war (gefühlte 200), kam der große Moment: Der definitive Einbau.
Zuerst die Wand am Bett fixiert, dann das Alugestell festgeschraubt und final an der Außenwand verschraubt. – Puh. Anschließend alle Kabel durch den Boden in den Schrank verlegt, Kabelkanäle verschraubt (damit es auch schick aussieht) und die Löcher für Zigarettenanzünder sowie die Bedienfelder unserer Heizung gebohrt. Natürlich alles vorher festgelegt, sonst hätten wir jetzt USB-Stecker aus der falschen Ecke fischen müssen. 😉

(C) Ernst und Meike Wagner     (C) Ernst und Meike Wagner