Hackerangriff auf unser HeilixBlechle
Es gibt diese Momente im Leben, da sitzt man gemütlich vor dem Rechner, trinkt Kaffee, schaut kurz auf die Webseite – und plötzlich schaut die Webseite zurück wie ein IKEA-Schrank nach drei Fehlmontagen und zwei verlorenen Schrauben.
Genau das ist am 14.05.2026 passiert.
Unsere kleine Seite rund um den Ausbau unseres LKWs wurde Ziel eines Hackerangriffes. Ja. Wirklich. Offenbar hat irgendwo irgendjemand beschlossen, dass eine Webseite voller schwäbischem Gefluche, schief gesägter Holzplatten, übermotivierter SIKA-Klebereien und emotional instabiler Aluprofile eine echte Bedrohung für das Internet darstellt.
Man muss Prioritäten setzen.
Dabei wollen wir hier eigentlich nichts weiter tun, als Euch ein bisschen Unterhaltung rund um unseren LKW-Ausbau bieten. Kein Hochsicherheits-Rechenzentrum. Keine geheimen Regierungsdaten. Keine Kryptowährungen. Höchstens gefährlich hohe Mengen an Montagekleber und gelegentliche psychologische Zusammenbrüche beim Möbelbau.
Aber gut.
Das Internet ist eben manchmal wie eine schlecht gesicherte Werkzeugkiste:
Irgendjemand fingert garantiert daran herum.
Zum Glück hatten wir Sicherungen.
Nicht perfekte Sicherungen. Nicht „NASA-Level-Redundanz-mit-Backup-im-Weltraum“-Sicherungen.
Eher so:
„Das könnte später wichtig werden, speichern wir lieber mal irgendwo ab.“
Und tatsächlich: Genau dieses schwäbische „Heb’s lieber auf“ hat uns jetzt ziemlich den Hintern gerettet.
Inhaltlich konnten wir alles wiederherstellen.
Wirklich alles.
Unsere Ausbaugeschichten sind also weiterhin da:
Der legendäre „Einbau der PSK-Tür„, bei dem wir kurz davor waren, die Tür freiwillig wieder bei eBay zu verschenken.
Die Episode „Wir planen mal wieder um“, die im Grunde nur beweist, dass Planung im Selbstausbau hauptsächlich eine kreative Form des Scheiterns ist.
Oder der Beitrag „Ein Loch mit viel Sicherheit“, in dem wir gelernt haben, dass ein kleines Loch im Dach emotional erstaunlich große Auswirkungen haben kann.
Natürlich ist auch eines der meist aufgerufenen Beiträge „Wer ist Martha“ auch wieder da.
Alles noch da.
Sogar unsere Flüche. Leider.
Nur optisch hat sich die Seite ein wenig verändert.
Sagen wir mal so:
Die Webseite hat jetzt denselben Zustand wie viele Bereiche unseres Koffers während des Ausbaus:
Technisch funktionsfähig, aber optisch irgendwo zwischen „Baustelle“ und „Das machen wir später noch schön“.
Einige Einstellungen, Designs und kleinere Layout-Geschichten sind dabei verloren gegangen.
Anders formuliert:
Die Hacker haben geschafft, woran wir selbst monatelang gearbeitet haben – nämlich unsere Seite leicht chaotisch aussehen zu lassen.
Respekt dafür.
Immerhin passt das jetzt wieder hervorragend zum gesamten Projekt.
Denn wenn wir ehrlich sind, war „perfekt“ hier ohnehin nie das Ziel.
Unser Ausbau lebt seit Anfang an von Improvisation, spontanen Planänderungen und Sätzen wie:
„Das müsste eigentlich halten.“
Oder:
„Wenn man nicht genau hinschaut, sieht man das kaum.“
Und genau deshalb machen wir weiter.
Die Seite läuft wieder.
Die Inhalte sind zurück.
Der Ausbau geht weiter.
Und die Hacker haben am Ende eigentlich nur eines geschafft:
Uns zusätzlichen Stoff für einen weiteren Beitrag in der Kategorie „Meinung“ zu liefern.
Auch irgendwie nett von ihnen.
Falls Euch also irgendwo noch kleine optische Macken, seltsame Darstellungen oder merkwürdige Dinge auffallen:
Keine Sorge.
Das ist entweder noch ein Überbleibsel des Angriffs…
… oder einfach ganz normaler Ausbau-Alltag bei uns.
Die Grenzen sind inzwischen fließend.
Und jetzt entschuldigt uns bitte:
Wir gehen erstmal noch ein Backup machen.
Diesmal vielleicht sogar zwei.
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