Kategorie: Ausbauverlauf

Bodenplatte vom Koffer entfernt

Tag 3

Wir haben es geschafft. Mit vereinten Kräften ist es uns gelungen den Boden aus dem Koffer auszubauen. An dieser Stelle möchten wir unseren Dank an allen unseren tatkräftigen Helfern loswerden.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Die erste Aufgabe, vor dem der Boden raus genommen werden konnte war es,  alle Anbauteile die am Boden befestigt waren zu entfernen und alle Schrauben die den Boden mit den Zwischenrahmen verbunden hatten ebenfalls zu entfernen. Wie Ihr vielleicht denken könnt, waren diese Schrauben so festgegammelt das wir gezwungen waren, die Köpfe der Schrauben „abzuflexen“.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Die Rauchentwicklung vom verbrannten Siebdruckholz zwang uns öfter eine Pause einzulegen bis der Rauch wieder verzogen war, um anschließend die nächsten Schrauben „abzuflexen“.

Für die Anbauteile wie Radkasten und Träger für die Heckbeleuchtung haben wir nach der Entfernung, Schablonen aus Pappe gebastelt, um später im neuen Boden hoffentlich die richtige Position wieder zu finden.

Leider sind uns beim Ausbau der Bodenplatte auch einige Fehler passiert. Zunächst habe ich beim abflexen der Kabelhalterung vom Unterboden, versehentlich auch das Kabel für die Innenbeleuchtung im Koffer erwischt (Wird sowieso aus dem Koffer nach Außen als Arbeitsleuchte verlegt). Das muss also noch überprüft werden, wie schwer der Schaden ist. Beim aushebeln des Bodens ist uns dann aufgefallen das wir die Seiten- oder Begrenzungsbeleuchtung mit abgerissen haben. – hatten wir komplett vergessen. – Auch hier müssen wir noch prüfen wie schwer der eigentliche Schaden hierbei ist.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Abschließend gab es auch körperliche Schäden. Ich habe mir eine Brandblase am linken Daumen zugezogen. – Ja so ein Ausbau bedeutet auch, dass körperlicher Schmerz enthalten ist.

 

CAD

 

Inzwischen haben wir die gefühlte 5 oder 6 Version. Oft werden Kleinigkeiten verändert und dann merkt man das wieder ein Kompromiss eingegangen wurde. Hier sind einige Bilder, wie der Aufbau aussehen könnte. Natürlich feilen wir immer weiter an unseren Überlegungen und kleine Veränderungen werden hinzugefügt.

Das grundsätzliche Konzept ist:
– Doppelter Boden in der Technik und Wasser untergebracht werden.
– Aluminiumprofile als Konstruktionsmaterial.
– Der gesamte Boden soll geöffnet werden können.
– Schiebetür auf der Ladebordwandseite.
– Die Ladebordwand wiederum als Balkon Verwendung findet.
– Leichtbau, Leichtbau und Leichtbau

 

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

So der aktuelle Stand vom September 2023.

 

Categories: Koffer, Planung

Rostbehandlung am Führerhaus

Tag 1 und 2

Das Führerhaus wird für die Rostbehandlung entkernt. Zudem möchten wir das Führerhaus zusätzlich gegen Motorgeräusche, Abrollgeräusche und Wärme Dämmen. – Auf einer Messe haben wir die Firma isoproQ aus Schwalmtal kennen gelernt die uns bei der Dämmung unseres Varios unterstützen würde. – Wir hoffen hierdurch eine angenehmere Geräuschkulisse während unserer Reisen dann zu haben.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Auch die Türen sind in einem desolaten Zustand. Das Fenster der Fahrertür lässt sich nicht mehr richtig bedienen und die Verkleidungen sind in Mitleidenschaft gezogen worden so das auch hier weiterer Handlungsbedarf besteht. – So haben wir die Türen auch schon mal entkernt um die ersten Reparaturen an den Fensterheber durchführen zu können.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Vor dem Ausbaubeginn der erste Schaden

 

Nun, das ist ja eine schöne Überraschung! Bevor wir mit unserem großen Umbauprojekt „LKW zum Wohnmobil“ überhaupt richtig loslegen konnten, gab es bereits einen ersten „Zwischenfall“ – und zwar noch bevor wir den ersten Schraubenschlüssel in die Hand nahmen. Es geht um einen Schaden am Fahrzeug, der uns eigentlich gar nicht in den Plan gekommen ist. Aber wie das Leben so spielt: Wenn es läuft, dann läuft es eben auch richtig schief. Oder so ähnlich.

 

(C) Ernst und Meike Wagner (C) Ernst und Meike Wagner

 

Jetzt kommt der Teil der Geschichte, der einem echten Schrauberherz ziemlich auf die Nerven geht: der Gutachter. Der hat sich jetzt ganze drei Wochen Zeit genommen, um zu uns zu kommen. Warum? Man kann nur mutmaßen. Vielleicht ist er in einem parallel zum Gutachten existierenden Zeitloch gefangen, wer weiß das schon. Jedenfalls haben wir uns inzwischen so gut mit der Verzögerung abgefunden, dass wir den Schaden einfach mal „mitnehmen“ – so wie ein Ticket zu einer langen Wartezeit in der Warteschleife eines Callcenters.

Aber: Gute Nachrichten! Diese Woche wird das Ganze endlich angegangen. Und ja, es muss vor dem Ausbau repariert werden. Wenn wir uns also irgendwann das erste Mal daran machen, das rostige Ungetüm in ein fahrbares Heim zu verwandeln, werden wir wissen, dass der Startschuss nicht nur der erste Schlag der Bohrmaschine ist, sondern auch der erste Handgriff an einem so hochkomplexen Ding wie einem Versicherungsfall.

 

Dann gibt es da noch die Sache mit der Hallennutzung. Da müssen wir noch klären, ob wir für den Ausbau wirklich die Halle nutzen dürfen oder ob es auch eine Garage tut, die so eng ist, dass wir fast schon ein paar Quetschübungen machen müssen, nur um den Raum zu betreten.

Gibt also einiges zu erledigen.

Fortsetzung folgt…

 

Categories: Fail, Planung, Schaden

Es geht endlich los

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Es hat tatsächlich geklappt. Nach bald 2,5 Jahren Suche haben wir ein Fahrzeug gefunden. Abgeholt haben wir unser Heilixblechle (so heißt er jetzt auch) in Portugal. Hingeflogen und mit Rückflugticket in der Tasche das Wunschobjekt näher untersucht und für Zweckmäßig empfunden. Vor der Rückreise nach Deutschland haben wir das Fahrzeug sicherheitshalber nochmals abgeschmiert und ein wenig Öl nachgefüllt. Die ca. 3.000 Km Rückreise hat das Heilixblechle ohne irgendwelche Probleme absolviert. Der Motor schnurrt wie ein Kätzchen. Bedauerlicherweise hat die inserierte Klimaanlage gefehlt so dass wir auf der Rückreise ganz schön schwitzen mussten.

 

Einige kleine Aufgaben stehen uns jedoch bevor. Das Abblendlicht ist die reinste Katastrophe. Hier müssen wohl die Scheinwerfer ausgetauscht werden. Auch das Differenzial ist nass und im Motorraum schwitzt er auch ein wenig. Ansonsten steht er aber recht ordentlich für seine 230.000Km da. Die Türverkleidungen müssen ausgetauscht werden und in diesem Zuge die Fensterheber neu eingestellt werden.

 

In Deutschland angekommen, haben wir ihn erst gewogen und anschließend zur Werkstatt gefahren. Hier werden die o.g. Mängel zunächst beseitigt. Danach wird das Projekt „Wohnmobilausbau“ endlich losgehen.

 

Categories: Fahrzeugsuche, Gewicht, Planung

Zum Führerschein nach Ü 55 2. Update

 

Ich bin ja ganz froh darüber, dass es Dinge gibt, die auch mal Reibungslos funktionieren. Nach 4 Wochen habe ich eine Mail vom LRA erhalten das mein neuer Führerschein zur Abholung bereit liegt. So schnell habe ich es nicht erwartet. Naja, hier im Süden funktionieren manche Sachen vielleicht auch besser wie in der restlichen Republik. Somit ist diese Hürde geschafft. Sollte der Ausbau jetzt über die 7,5to gehen, wäre es kein wirklicher Beinbruch. Ziel bleibt es aber unter die 7,5to zu bleiben um alle „Annehmlichkeiten“ nutzen zu können. Darunter fallen z.B. das Meike das Fahrzeug auch fahren darf. Auch die Versicherung bei Pannenhilfe (Schutzbrief) ist bei dieser Klasse  bezahlbar. – 7,5to zu bergen braucht es auch schon mal schweres Gerät. – Das ist hier hoffentlich abgedeckt. Auch die Mautgebühren sind zwar hoch, aber weit unter dem, was die schweren Laster zu zahlen haben. Zusammengefasst bin ich erleichtert.

Jetzt darf ich alles fahren auch Busse, jedoch ohne Passagiere. Nur Motorräder stehen nicht auf der Karte drauf.  Die Zeile auf der Vorderseite ist auch gut gefüllt:

AM/A1/A/B/C1/C/BE/C1E/CE/L/T – Viel mehr Platz ist da auch nicht mehr drauf 🙂

 

Categories: Führerschein, Planung

Zum Führerschein nach Ü 55 Update

 

Es ist ein Wunder. Eine Aussage die via Telefon getroffen worden ist, hat sich tatsächlich Vorort bestätigt. Ich konnte meinen Führerschein wunschgemäß reanimieren. Der Antrag ist gestellt und meine ärztlichen Bescheinigungen abgegeben. Ein Bild musste ebenfalls gemacht werden. Schön, dass es im LRA eine solche Gerätschaft (Self Service Fototerminal) gibt in dem das gemachte Foto auch digital dem Antrag incl. meiner Unterschrift beigefügt werden konnte. Aufpassen muss man, zumindest in meinem Fall, dass die gewerbliche Nutzung nicht beansprucht wird. – Das kostet extra. Übrigens, auch bei der ärztlichen Untersuchung ist bei der gewerblichen Nutzung mit einem finanziellen Zusatzbeitrag zu rechnen.

 

Kosten für die Führerscheinverlängerung inkl. Foto waren somit 47,90€

Jetzt muss ich nur noch warten bis meine Karte gedruckt worden ist. Das wird voraussichtlich etwa 6 Wochen dauern.

 

Categories: Führerschein, Planung

Grundgewicht eines Klein-LKW´s

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Es ist schon bemerkenswert zu sehen, was an Zuladungsmöglichkeit für ein Klein-LKW zur Verfügung steht. Unsere Wunschausstattung ist ein Koffer mit Ladebordwand. In dieser Konstellation stehen uns LKW´s mit einem Leergewicht von 4850 bis 5200Kg also eine Zuladung von nur 2190 bis 2640Kg zur Verfügung. Jetzt noch die vom TÜV (gem. TÜV-Merkblatt) vorgesehenen Freigrenze von ca. 300 Kg bleibt einem ein Gewicht von 1890 bis max. 2340Kg für den Ausbau übrig. – Das ist nicht viel.

Es ist ja schon auch bemerkenswert was für ein Grundgewicht vorhanden sein muss um überhaupt 2to bis 2,5to an Ladung zu bewegen.

 

Categories: Gewicht, Meinung, Möbelbau, Planung

Zum Führerschein nach Ü 55

 

Ich habe vor vielen Jahren bei der Bundeswehr einen LKW-Führerschein machen können. Den habe ich selbstverständlich auch umschreiben lassen. Somit hatte ich den 2er und den 3er. Später in 2001 habe ich den rosaroten Führerschein in einer Karte umgetauscht. Das war notwendig, wenn man einen Internationalen Führerschein sich ausstellen lassen wollte. – Ausgestellt wurde mir der Führerschein mit B, C1, C, BE, C1E, CE M, L, und T.

 

Der C und CE –Schein wurden natürlich mit einem Ablaufdatum versehen. Also mit 50 müsste ich diesen Schein also verlängern. Da ich nun auch schon über die 55er-Grenze gekommen bin und das Thema des Ausbaus aufkam, stellte sich die Frage ob ich die bereits abgelaufenen Scheine noch irgendwie „reanimieren“ könnte. Daher habe ich bei unserem LRA angerufen und den Sachverhalt geschildert. Hier erhielt ich die Aussage, dass ich den Führerschein trotz allem noch verlängern lassen kann. Die erste Verlängerung nach Erreichen der Altersgrenze von 50, darf nicht mehr wie 10 Jahre betragen. (Also mit einem Alter von 60 wäre der Schein verfallen) – So habe ich mich auf dem Weg gemacht und mein Ärztliches Gesundheitszeugnis sowie Sehtest für die Verlängerung (Kosten: ca. 140 EUR) ausstellen lassen. Nach Rücksprache mit unserer örtlichen Behörde könnte eine Verlängerung doch noch ein Problem darstellen. Ich werde also nun persönlich bei der Führerscheinstelle mit allen notwendigen Papieren aufschlagen. Mal sehen was passiert.

 

Categories: Führerschein, Planung