Kategorie: Ausbauverlauf

So viel Rost

Tag 11

Einer der Hauptaufgaben ist die Rostbehandlung.
Wie schon erwähnt, ist an der Ladebordwand auch einiges an Rost zu behandeln. Wir haben es geschafft die seitliche Revisionsöffnung zu öffnen. Interessanterweise hat hier jemand ganz praktische Reparaturfähigkeiten gezeigt. Das Revisionsöffnung wurde mit einem Neskafe-Deckel abgedichtet und der eigentliche Deckel (der für diese Öffnung eigentlich zu klein ist) dann hierauf aufgebracht, und anschließend mit billigem Baumarktsilikon verfugt.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Im Innenraum der Ladebordwand ist der ganze Rost durch die Revisionsöffnung zu sehen. – Die Reparatur an der durchgerosteten Stelle wird aufgrund der jetzt sichtbaren Kabelstränge die an der durchgegammelten Stelle durchlaufen, wohl nochmals überdacht werden müssen.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Am Kofferaufbau haben wir den Rost oben an der Klappe ebenfalls abgeschliffen und mit Owatrol behandelt und danach mit Brantho-Korrux angesprüht.

 

(C) Meike und Ernst Wagner (C) Meike und Ernst Wagner

 

Im Motorbereich haben wir die Bleche hinter dem Kühlergrill ebenfalls wieder auf Hochglanz gebracht. Nun muss noch der Kühlergrill wieder schön gemacht werden, vordem er wieder an seinen angestammten Platz montiert wird.

 

(C) Meike und Ernst Wagner (C) Meike und Ernst Wagner (C) Meike und Ernst Wagner

 

Windabweiser abgebaut

Tag 8-10

Wir haben des kaputte Luftleitwerk (Windabweiser) abgebaut. Einer der Träger ist durch den Unfall abgerissen und muss ebenfalls noch auf Vordermann gebracht werden.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Hierbei haben wir alle Metallteile entrostet und wieder mit Brantho-Korrux 3 in 1 an gesprüht. Sieht wieder ganz passabel aus. Auch die Ladebordwand wurde näher inspiziert und entrostet. – Doch was sehen wir da? Ein riesiges Rostloch. Dass muss rausgeflext werden. Die Ladebordwand wurde offensichtlich schon mal repariert. Der untere Teil wurde neu gekantet und aufgeschweißt ohne vorher den alten verrosteten Teil zu entfernen. Jetzt scheint der ganze alte Stahl im Hohlraum weiter zu gammeln.

 

(C) Meike und Ernst Wagner   (C) Meike und Ernst Wagner

 

Das muss alles noch schön gemacht werden. Zudem wurden alle Schweißnähte mit billigem Silikon abgedichtet. Das haben wir alles entfernt um später mit einer professionellen Lösung alles abzudichten.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Ach ja …
wir hatten auch ganz netten Besuch bekommen:

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Kleinarbeiten sind nicht sichtbar

Tag 7 und Tag 8

Viel Kleinarbeiten erledigt die überhaupt nicht sichtbar sind. Vor allem – wer könnte es sich denken: die Rostentfernung. Abschließend wurde der Fahrzeugrahmen mit Brantho-Korrux eingesprüht. Jetzt sieht der Rahmen auch wieder ganz passabel aus. Den Unterfahrschutz und der Abschlussrahmen an dem die Anhängersteckdosen angebracht sind finde ich ganz gut gelungen.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Zwischenzeitlich haben wir uns an die Beleuchtung gemacht. – Ich war immer der Auffassung, dass die Seitenbegrenzungsbeleuchtung dauerhaft leuchten müssen. Blöderweise haben die ersten Leuchten (Links und Rechts) keinen Muxer von sich gegeben. Ich dachte schon, dass wir beim Boden rausnehmen die Kabel beschädigt haben. Bis ich eine Birne den Werkstattmeister zeigte und er mir mit entsetztem Gesichtsausdruck klarmachte das diese Birnen für die Blinker sind. Gleich getestet und siehe da – es blickt. – naja wenn man als Newbe an die Sache ran geht. – Aber wieder etwas dazu gelernt-. So haben wir nun alle Seitenbegrenzungsbeleuchtungen kontrolliert, gereinigt und auf Funktion geprüft.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Die Zeit rennt davon

Tag 5 und Tag 6

Die Zeit rennt davon. An diesen Tagen war vor allem entrosten und reinigen des Fahrzeugrahmens auf dem Plan.

 

Natürlich auch kleine Schönheitsreparaturen durften nicht fehlen. Am Führerhaus haben wir ebenfalls kleinere Roststellen gefunden die wir gleich mit behandelt haben. Mit dem anmalen der großen sichtbaren Stellen tun wir uns noch schwer. Der Farbton am Fahrzeug hat sich im Laufe der Jahre verändert, so dass unsere Verbesserungen (trotz Originalfarbton von Mercedes) sofort sichtbar werden.

 

Da wissen wir noch nicht wie wir damit umgehen sollen. In der Zwischenzeit haben wir uns auch an die vorderen Positionslichter rangemacht. Leider ist mir hier die Dichtung kaputtgegangen, so dass ich neue Dichtungen aus Moosgummi geschnitten habe. Ob das dichthält? – wir werden sehen.

 

Schlussendlich ist mir noch eine tragende Schraube von der „Bremskraftregulierungseinrichtung“ abgerissen. Hier gilt es noch eine Lösung zu finden das zu reparieren.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Zudem müssen noch die Seitenbegrenzungsbeleuchtungen repariert werden.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Am Tag 6 haben wir abschließend die erste Farbschicht auf den Fahrzeugrahmen aufgebracht. Sieht nicht ganz so schön aus. Mal sehen ob das verbessert werden kann.

 

Ein Spruch des Werkstattmeisters wird mich immer begleiten:

Koi Problem – Das kriegen wir na

Rostbehandlung am Rahmen und Koffer

Tag 4

Nachdem der Boden draußen war, haben wir uns an die Reinigung des Rahmens gemacht. Beeindruckend war es zu sehen, in welchen guten Zustand der Vario sich befindet. Es gibt wenige Roststellen die behandelt werden müssen. Extrem belastet sind die Kanten an dem der Boden des Koffers aufliegt. – Das L-Profil ist auf der Unterseite teilweise komplett weggegammelt. Darunter befindet sich eine GfK-Platte so dass dieser Makel möglicherweise durch genügend Kleber ausgeglichen werden kann (Wir beabsichtigen den neuen Boden einzukleben und zusätzlich zu verschrauben).

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Die rostigen Schrauben am Rahmen haben wir nach der Reinigung und Befreiung vom groben Rost mit Owatrol behandelt.

 

Bodenplatte vom Koffer entfernt

Tag 3

Wir haben es geschafft. Mit vereinten Kräften ist es uns gelungen den Boden aus dem Koffer auszubauen. An dieser Stelle möchten wir unseren Dank an allen unseren tatkräftigen Helfern loswerden.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Die erste Aufgabe, vor dem der Boden raus genommen werden konnte war es,  alle Anbauteile die am Boden befestigt waren zu entfernen und alle Schrauben die den Boden mit den Zwischenrahmen verbunden hatten ebenfalls zu entfernen. Wie Ihr vielleicht denken könnt, waren diese Schrauben so festgegammelt das wir gezwungen waren, die Köpfe der Schrauben „abzuflexen“.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Die Rauchentwicklung vom verbrannten Siebdruckholz zwang uns öfter eine Pause einzulegen bis der Rauch wieder verzogen war, um anschließend die nächsten Schrauben „abzuflexen“.

Für die Anbauteile wie Radkasten und Träger für die Heckbeleuchtung haben wir nach der Entfernung, Schablonen aus Pappe gebastelt, um später im neuen Boden hoffentlich die richtige Position wieder zu finden.

Leider sind uns beim Ausbau der Bodenplatte auch einige Fehler passiert. Zunächst habe ich beim abflexen der Kabelhalterung vom Unterboden, versehentlich auch das Kabel für die Innenbeleuchtung im Koffer erwischt (Wird sowieso aus dem Koffer nach Außen als Arbeitsleuchte verlegt). Das muss also noch überprüft werden, wie schwer der Schaden ist. Beim aushebeln des Bodens ist uns dann aufgefallen das wir die Seiten- oder Begrenzungsbeleuchtung mit abgerissen haben. – hatten wir komplett vergessen. – Auch hier müssen wir noch prüfen wie schwer der eigentliche Schaden hierbei ist.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Abschließend gab es auch körperliche Schäden. Ich habe mir eine Brandblase am linken Daumen zugezogen. – Ja so ein Ausbau bedeutet auch, dass körperlicher Schmerz enthalten ist.

 

CAD

 

Inzwischen haben wir die gefühlte 5 oder 6 Version. Oft werden Kleinigkeiten verändert und dann merkt man das wieder ein Kompromiss eingegangen wurde. Hier sind einige Bilder, wie der Aufbau aussehen könnte. Natürlich feilen wir immer weiter an unseren Überlegungen und kleine Veränderungen werden hinzugefügt.

Das grundsätzliche Konzept ist:
– Doppelter Boden in der Technik und Wasser untergebracht werden.
– Aluminiumprofile als Konstruktionsmaterial.
– Der gesamte Boden soll geöffnet werden können.
– Schiebetür auf der Ladebordwandseite.
– Die Ladebordwand wiederum als Balkon Verwendung findet.
– Leichtbau, Leichtbau und Leichtbau

 

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

So der aktuelle Stand vom September 2023.

 

Categories: Koffer, Planung

Rostbehandlung am Führerhaus

Tag 1 und 2

Das Führerhaus wird für die Rostbehandlung entkernt. Zudem möchten wir das Führerhaus zusätzlich gegen Motorgeräusche, Abrollgeräusche und Wärme Dämmen. – Auf einer Messe haben wir die Firma isoproQ aus Schwalmtal kennen gelernt die uns bei der Dämmung unseres Varios unterstützen würde. – Wir hoffen hierdurch eine angenehmere Geräuschkulisse während unserer Reisen dann zu haben.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Auch die Türen sind in einem desolaten Zustand. Das Fenster der Fahrertür lässt sich nicht mehr richtig bedienen und die Verkleidungen sind in Mitleidenschaft gezogen worden so das auch hier weiterer Handlungsbedarf besteht. – So haben wir die Türen auch schon mal entkernt um die ersten Reparaturen an den Fensterheber durchführen zu können.

 

(C) Meike und Ernst Wagner

 

Vor dem Ausbaubeginn der erste Schaden

 

Nun, das ist ja eine schöne Überraschung! Bevor wir mit unserem großen Umbauprojekt „LKW zum Wohnmobil“ überhaupt richtig loslegen konnten, gab es bereits einen ersten „Zwischenfall“ – und zwar noch bevor wir den ersten Schraubenschlüssel in die Hand nahmen. Es geht um einen Schaden am Fahrzeug, der uns eigentlich gar nicht in den Plan gekommen ist. Aber wie das Leben so spielt: Wenn es läuft, dann läuft es eben auch richtig schief. Oder so ähnlich.

 

(C) Ernst und Meike Wagner (C) Ernst und Meike Wagner

 

Jetzt kommt der Teil der Geschichte, der einem echten Schrauberherz ziemlich auf die Nerven geht: der Gutachter. Der hat sich jetzt ganze drei Wochen Zeit genommen, um zu uns zu kommen. Warum? Man kann nur mutmaßen. Vielleicht ist er in einem parallel zum Gutachten existierenden Zeitloch gefangen, wer weiß das schon. Jedenfalls haben wir uns inzwischen so gut mit der Verzögerung abgefunden, dass wir den Schaden einfach mal „mitnehmen“ – so wie ein Ticket zu einer langen Wartezeit in der Warteschleife eines Callcenters.

Aber: Gute Nachrichten! Diese Woche wird das Ganze endlich angegangen. Und ja, es muss vor dem Ausbau repariert werden. Wenn wir uns also irgendwann das erste Mal daran machen, das rostige Ungetüm in ein fahrbares Heim zu verwandeln, werden wir wissen, dass der Startschuss nicht nur der erste Schlag der Bohrmaschine ist, sondern auch der erste Handgriff an einem so hochkomplexen Ding wie einem Versicherungsfall.

 

Dann gibt es da noch die Sache mit der Hallennutzung. Da müssen wir noch klären, ob wir für den Ausbau wirklich die Halle nutzen dürfen oder ob es auch eine Garage tut, die so eng ist, dass wir fast schon ein paar Quetschübungen machen müssen, nur um den Raum zu betreten.

Gibt also einiges zu erledigen.

Fortsetzung folgt…

 

Categories: Fail, Planung, Schaden

Es geht endlich los

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Es hat tatsächlich geklappt. Nach bald 2,5 Jahren Suche haben wir ein Fahrzeug gefunden. Abgeholt haben wir unser Heilixblechle (so heißt er jetzt auch) in Portugal. Hingeflogen und mit Rückflugticket in der Tasche das Wunschobjekt näher untersucht und für Zweckmäßig empfunden. Vor der Rückreise nach Deutschland haben wir das Fahrzeug sicherheitshalber nochmals abgeschmiert und ein wenig Öl nachgefüllt. Die ca. 3.000 Km Rückreise hat das Heilixblechle ohne irgendwelche Probleme absolviert. Der Motor schnurrt wie ein Kätzchen. Bedauerlicherweise hat die inserierte Klimaanlage gefehlt so dass wir auf der Rückreise ganz schön schwitzen mussten.

 

Einige kleine Aufgaben stehen uns jedoch bevor. Das Abblendlicht ist die reinste Katastrophe. Hier müssen wohl die Scheinwerfer ausgetauscht werden. Auch das Differenzial ist nass und im Motorraum schwitzt er auch ein wenig. Ansonsten steht er aber recht ordentlich für seine 230.000Km da. Die Türverkleidungen müssen ausgetauscht werden und in diesem Zuge die Fensterheber neu eingestellt werden.

 

In Deutschland angekommen, haben wir ihn erst gewogen und anschließend zur Werkstatt gefahren. Hier werden die o.g. Mängel zunächst beseitigt. Danach wird das Projekt „Wohnmobilausbau“ endlich losgehen.

 

Categories: Fahrzeugsuche, Gewicht, Planung

Zum Führerschein nach Ü 55 2. Update

 

Ich bin ja ganz froh darüber, dass es Dinge gibt, die auch mal Reibungslos funktionieren. Nach 4 Wochen habe ich eine Mail vom LRA erhalten das mein neuer Führerschein zur Abholung bereit liegt. So schnell habe ich es nicht erwartet. Naja, hier im Süden funktionieren manche Sachen vielleicht auch besser wie in der restlichen Republik. Somit ist diese Hürde geschafft. Sollte der Ausbau jetzt über die 7,5to gehen, wäre es kein wirklicher Beinbruch. Ziel bleibt es aber unter die 7,5to zu bleiben um alle „Annehmlichkeiten“ nutzen zu können. Darunter fallen z.B. das Meike das Fahrzeug auch fahren darf. Auch die Versicherung bei Pannenhilfe (Schutzbrief) ist bei dieser Klasse  bezahlbar. – 7,5to zu bergen braucht es auch schon mal schweres Gerät. – Das ist hier hoffentlich abgedeckt. Auch die Mautgebühren sind zwar hoch, aber weit unter dem, was die schweren Laster zu zahlen haben. Zusammengefasst bin ich erleichtert.

Jetzt darf ich alles fahren auch Busse, jedoch ohne Passagiere. Nur Motorräder stehen nicht auf der Karte drauf.  Die Zeile auf der Vorderseite ist auch gut gefüllt:

AM/A1/A/B/C1/C/BE/C1E/CE/L/T – Viel mehr Platz ist da auch nicht mehr drauf 🙂

 

Categories: Führerschein, Planung

Zum Führerschein nach Ü 55 Update

 

Es ist ein Wunder. Eine Aussage die via Telefon getroffen worden ist, hat sich tatsächlich Vorort bestätigt. Ich konnte meinen Führerschein wunschgemäß reanimieren. Der Antrag ist gestellt und meine ärztlichen Bescheinigungen abgegeben. Ein Bild musste ebenfalls gemacht werden. Schön, dass es im LRA eine solche Gerätschaft (Self Service Fototerminal) gibt in dem das gemachte Foto auch digital dem Antrag incl. meiner Unterschrift beigefügt werden konnte. Aufpassen muss man, zumindest in meinem Fall, dass die gewerbliche Nutzung nicht beansprucht wird. – Das kostet extra. Übrigens, auch bei der ärztlichen Untersuchung ist bei der gewerblichen Nutzung mit einem finanziellen Zusatzbeitrag zu rechnen.

 

Kosten für die Führerscheinverlängerung inkl. Foto waren somit 47,90€

Jetzt muss ich nur noch warten bis meine Karte gedruckt worden ist. Das wird voraussichtlich etwa 6 Wochen dauern.

 

Categories: Führerschein, Planung

Grundgewicht eines Klein-LKW´s

 

Es ist schon bemerkenswert zu sehen, was an Zuladungsmöglichkeit für ein Klein-LKW zur Verfügung steht. Unsere Wunschausstattung ist ein Koffer mit Ladebordwand. In dieser Konstellation stehen uns LKW´s mit einem Leergewicht von 4850 bis 5200Kg also eine Zuladung von nur 2190 bis 2640Kg zur Verfügung. Jetzt noch die vom TÜV (gem. TÜV-Merkblatt) vorgesehenen Freigrenze von ca. 300 Kg bleibt einem ein Gewicht von 1890 bis max. 2340Kg für den Ausbau übrig. – Das ist nicht viel.

Es ist ja schon auch bemerkenswert was für ein Grundgewicht vorhanden sein muss um überhaupt 2to bis 2,5to an Ladung zu bewegen.

 

Categories: Gewicht, Meinung, Möbelbau, Planung

Zum Führerschein nach Ü 55

 

Ich habe vor vielen Jahren bei der Bundeswehr einen LKW-Führerschein machen können. Den habe ich selbstverständlich auch umschreiben lassen. Somit hatte ich den 2er und den 3er. Später in 2001 habe ich den rosaroten Führerschein in einer Karte umgetauscht. Das war notwendig, wenn man einen Internationalen Führerschein sich ausstellen lassen wollte. – Ausgestellt wurde mir der Führerschein mit B, C1, C, BE, C1E, CE M, L, und T.

 

Der C und CE –Schein wurden natürlich mit einem Ablaufdatum versehen. Also mit 50 müsste ich diesen Schein also verlängern. Da ich nun auch schon über die 55er-Grenze gekommen bin und das Thema des Ausbaus aufkam, stellte sich die Frage ob ich die bereits abgelaufenen Scheine noch irgendwie „reanimieren“ könnte. Daher habe ich bei unserem LRA angerufen und den Sachverhalt geschildert. Hier erhielt ich die Aussage, dass ich den Führerschein trotz allem noch verlängern lassen kann. Die erste Verlängerung nach Erreichen der Altersgrenze von 50, darf nicht mehr wie 10 Jahre betragen. (Also mit einem Alter von 60 wäre der Schein verfallen) – So habe ich mich auf dem Weg gemacht und mein Ärztliches Gesundheitszeugnis sowie Sehtest für die Verlängerung (Kosten: ca. 140 EUR) ausstellen lassen. Nach Rücksprache mit unserer örtlichen Behörde könnte eine Verlängerung doch noch ein Problem darstellen. Ich werde also nun persönlich bei der Führerscheinstelle mit allen notwendigen Papieren aufschlagen. Mal sehen was passiert.

 

Categories: Führerschein, Planung