Tag: 22. Februar 2026

Einbau des Kleiderschranks – Das Finale

(C) Ernst und Meike Wagner

 

 

Da wir die Bayernluft ungewöhnlich verbauen (ja, wir lieben Herausforderungen), mussten wir das Ansaugrohr mit Amaflex dämmen, damit sich bei der hohen Luftfeuchte nicht sofort Kondenswasser bildet. Der Taupunkt sollte so weit wie möglich im Rohrwandbereich sein – physikalisch sinnvoll, emotional eher dramatisch. Also Dämmung unter den Zwischenboden, dann Rohrverbindungen im Schrankinneren. Hätte ein Physik-Professor gehofft, es wäre elegant. Wir nennen es: funktional mit B-Note.

(C) Ernst und Meike Wagner   (C) Ernst und Meike Wagner    (C) Ernst und Meike Wagner

Endlich durften die IKEA-Körbe rein! – Hurra! Doch Stop. Die Sichtwand, die dem Schrank „ein Gesicht geben sollte“, hatte sich leicht verzogen (ständiges Stehen war wohl zu viel für ihren selbstbewussten Charakter).

Also standen wir wieder vor Ungenauigkeiten beim Verschrauben. Zwei Schrauben fanden ihren vorgesehenen Platz nicht. Eine davon hat beim Versuch des Wiederanschraubens sogar die Einschraubmutter mit herausgezogen. Herzlichen Glückwunsch, liebe Physik – wir sehen uns wieder beim nächsten Projekt.

(C) Ernst und Meike Wagner

Der vorletzte Schritt: Die Bayernluft endgültig wasserdicht und dämmtechnisch abgeschlossen. Rohre fixieren, damit sie während der Fahrt nicht anfangen zu tanzen.

Was noch fehlt, um diesen Kleiderschrank zur Legende zu machen:

  • Ein Boden oberhalb des IKEA-Korbsystems,

  • die Türen,

  • eine Kleiderstange,

  • und natürlich der Anschluss der Elektrik.

Aber hey: Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut – und wir haben immerhin den Schraubenzieher wieder gefunden. 😄